Sommer auf dem Teller – Gewürze & Beilagen die deinen Grill-Abend unvergesslich machen

Sommer auf dem Teller – Gewürze & Beilagen die deinen Grill-Abend unvergesslich machen


Grillen kann jeder. Aber gut grillen – das ist eine Frage der Zutaten. Und damit meinen wir nicht nur das Fleisch auf dem Rost. Sondern das, was drumherum passiert: die Marinade, die über Nacht einzieht. Der Dip, in den alle reingreifen. Die Beilage, die plötzlich zum Hauptdarsteller wird. Und das Finishing-Salz, das am Ende über allem glitzert wie der erste Sommerregen auf warmem Asphalt.

Wir haben unser Sortiment einmal komplett durchgegangen und zusammengestellt, was aus einem Grillabend einen richtig guten Grillabend macht.

Die perfekte Marinade beginnt im Gewürzregal

Das Prinzip ist immer gleich: gutes Olivenöl, etwas Säure – Zitrone, Essig oder Joghurt – und die richtige Gewürzmischung. Den Rest erledigt die Zeit.

Für ein klassisches Steak reicht unser Blackening mit Cumin, Oregano und Thymian – in Butter geschwenkt und bei hoher Hitze scharf angebraten entsteht eine fast schwarze, würzig-aromatische Kruste, die süchtig macht. Die Technik stammt aus Louisiana, der Geschmack bleibt im Kopf.


Wer es südamerikanisch mag, greift zum Argentina Barbeque Grill Gewürz – Ancho Chili, Rauchsalz und Koriander geben dem Fleisch die tiefgründige Würze eines echten Asados. Und wer Ribs oder Pulled Pork plant, kommt am Magic Dust nicht vorbei: großzügig auftragen, über Nacht einziehen lassen, am nächsten Tag auf den Smoker. Die süß-scharfe Kruste ist das, wovon deine Gäste noch Wochen später reden.

Für Hähnchen funktioniert der Jamaika Jerk – Piment, Zimt und Chili, als Trockenrub kräftig ins Fleisch massiert oder mit Limettensaft und Öl zur Marinade angerührt. Karibik auf dem Rost.

Und Fisch? Da empfehlen wir das Fischgewürz Nizza – Dill, Zitrone und Fenchel, leicht und mediterran. Oder für Garnelen und Scampi unser Pimiento Rojo mit Knoblauch, Chili und Zitronenschale: in Olivenöl heiß schwenken, drei Minuten, fertig. Mehr braucht es nicht.

Dips die jeder liebt und keiner stehen lässt

Ein Grillabend ohne Dips ist wie ein Sommer ohne Sonne – technisch möglich, aber warum sollte man.

Am schnellsten geht das Tzatziki Gewürz: zwei Teelöffel in 250g griechischen Joghurt einrühren, eine halbe Gurke reinraspeln, dreißig Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Fertig ist der Klassiker, der zu allem passt.

Für Knoblauch-Fans: Knobi-Aioli in Mayonnaise oder eine Mischung aus Quark und Joghurt einrühren. Intensiv, rustikal und genau richtig zu Baguette und gegrilltem Gemüse.

Wer Grillabende ernst nimmt, hat Chimichurri im Repertoire. Die argentinische Würzpaste aus Petersilie, Oregano, Knoblauch, Chili und Zwiebelgranulat ist in zehn Minuten fertig: Mischung in eine Schale, Olivenöl und ein Schuss Weinessig dazu, kurz umrühren – und dann ziehen lassen. Mindestens zehn Minuten, besser eine halbe Stunde. Was dabei entsteht, ist tiefgrün, kräuterintensiv und hat diesen leichten Säurebiss, der zu Steak genauso gut passt wie zu gegrilltem Gemüse oder Fladenbrot.

Unser persönlicher Liebling für den Sommer ist Zathar mit gutem Olivenöl – einfach Fladenbrot ins Öl tunken, dann in die Gewürzmischung. Der nussige Sesam, der säuerliche Sumach und die Kräuter machen das zum perfekten Aperitif, bevor der Grill überhaupt an ist. Und wer einmal angefangen hat, hört nicht mehr auf.

Das gleiche Prinzip funktioniert mit Dukka – unsere ägyptische Nuss-Gewürz-Mischung, die mit Olivenöl und Brot serviert wird. Nussig, röstig, aromatisch. Ein Tischgewürz das Gespräche startet.

Für die Avocado-Fraktion: Guacamole Gewürz in zerdrückte Avocado einrühren, Spritzer Limette, zehn Minuten warten. Besser als jedes Restaurant. Und wer die Ofenkartoffel plant: Sour Cream Gewürz in Quark oder Sauerrahm, fünfzehn Minuten ziehen lassen. Die Hefeflocken im Gewürz geben dem Dip eine Tiefe, die man nicht erwartet.

Noch ein Geheimtipp: Café de Paris Dip in weiche Butter einrühren, kaltstellen und in Scheiben zum gegrillten Steak servieren.

Beilagen die begeistern und verzaubern

Kartoffelsalat und Nudelsalat sind in Ordnung. Aber wenn du einmal Persischen Reis mit Pistazien, Berberitzen und Minze als Beilage serviert hast, willst du nie wieder zurück. Die fruchtigen Berberitzen und die knackigen Pistazien machen diesen Reis zu etwas, das deine Gäste googeln werden.

Bulgur Oriental – mit Paprika, Minze, Pinienkernen und Cumin – ist in zehn Minuten fertig und funktioniert warm oder kalt. Als Tabbouleh mit viel Petersilie und Zitrone wird er zur perfekten leichten Beilage, die nie schwer im Magen liegt.

Unser Le Soleil Couscous bringt die Provence auf den Tisch: Rosenblüten, Lavendel, Pistazien und Orangenschale treffen auf wärmende Gewürze. Mit Olivenöl und Zitrone angemacht ist das kein Couscous mehr – das ist ein Erlebnis.

Für alle, die es gehaltvoll mögen: der Côte d'Azur Linsensalat mit Beluga-Linsen, Granatapfelkernen und Berberitzen. Lauwarm serviert mit gutem Olivenöl ist er sättigend genug als Hauptgericht und elegant genug für jeden Tisch.

Und der Provence Linsensalat – Linsen, getrocknete Tomaten, Basilikum und mediterrane Kräuter – geht immer. In Wasser weich kochen, abgießen, mit Olivenöl und Essig anrichten. Unkompliziert, nahrhaft und jedes Mal gut.

Das Finishing macht den Unterschied

Das Steak ist perfekt gegrillt. Die Beilage steht. Der Dip ist angerührt. Und dann kommt der Moment, der alles verändert: das letzte Gewürz, das direkt vor dem Servieren über das fertige Gericht kommt.

Maldon Sea Salt Flakes – die pyramidenförmigen Kristalle aus England knuspern zwischen den Zähnen und bringen eine milde, saubere Salznote die das Fleisch nicht überwürzt sondern aufweckt. Der Klassiker unter den Finishing-Salzen.

Wer es rauchig mag: Dänisches Rauchsalz über Buchenholz geräuchert, oder das Schwarzwälder Tannenrauch Salz das nach Schinken und Lagerfeuer duftet. Sparsam dosieren – ein bisschen reicht.

Piment d'Espelette aus dem französischen Baskenland ist das eleganteste Finish überhaupt: mild-fruchtig, leicht rauchig, niemals aufdringlich. Wird in Frankreich oft anstelle von Pfeffer verwendet. Über Steak, Fisch, Eier – auf allem gut.

Und Schwarzer Knoblauch – fermentiert, lakritzartig, balsamisch, kein Mundgeruch – zerdrückt über ein frisch gegrilltes Steak oder als schwarze Aioli auf dem Burger. Das Lieblingsprodukt der Sternegastronomie, jetzt auch auf deinem Grill.

Für Mutige und Neugierige

Unser Chili Crisp Gewürzölansatz ist die Eintrittskarte in die Welt des selbstgemachten Chiliöls: Mischung in ein Glas geben, mit heißem Öl übergießen, ziehen lassen, fertig. Knusprig, scharf, nussig – als Topping auf alles was vom Grill kommt.

Die Harissa Le Phare du Cap Bon aus Tunesien braucht keine Zubereitung – 87% scharfe Paprika, Knoblauch, Koriander, Salz und Kümmel. Ein Klecks in den Couscous, ein Hauch auf dem Steak, eine Messerspitze im Joghurt-Dip. Die Referenz unter den Harissas.

Und wer einmal unsere Rosenharissa probiert hat – die feurige Chili-Basis gebändigt durch echte Rosen- und Hibiskusblütenblätter – versteht warum orientalische Küche so faszinierend ist. Pikante Schärfe mit einem blumigen Nachhall, der auf der Zunge bleibt.

Alles zusammen, alles aus einer Hand

Das Schöne an einem guten Gewürzregal ist: Es braucht nicht viel, um einen Grillabend von gut zu unvergesslich zu machen. Ein Dip. Ein besonderes Salz. Eine Beilage die überrascht. Eine Marinade die über Nacht arbeitet.

Alles, was wir hier beschrieben haben, findest du bei uns am Stand 78/79 in der Frankfurter Kleinmarkthalle – oder bequem in unserem Onlineshop. Wir beraten dich gern, mischen dir zusammen was du brauchst und freuen uns auf deinen Besuch. Nimm dir ein bisschen Zeit mit. Es gibt viel zu entdecken.

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